Projektkonzept Conaction 2018

Kurze Vorstellung des Projekts:

Conaction ist ein aktivitätszentrierter Grossanlass für Jugendliche der 6. Klasse und der Oberstufe der Gemeinden Rothrist, Oftringen, Zofingen und Aarburg. Zum OK gehören die Jugendarbeitsstellen der obengenannten Gemeinden sowie die Regionalpolizei Zofingen.

Die Projektleitung sowie der Austragungsort werden jährlich neu bestimmt und rotierend geplant. Das OK ist seit je her bemüht, das Projekt weiter auszubauen und mit den Offenen Jugendarbeitsstellen der Region zusammenzuarbeiten, so dass der Event möglichst vielen Schüler und Schülerinnen der 6. Klas­sen und Oberstufe in der Region angeboten werden kann. Mit 300 Jugendlichen hat das Conaction im Jahr 2016 einen Rekord erreicht.

 

Workshops:

Einer der Hauptprogrammpunkte des Events sind verschiedene Workshops, welche die Jugendlichen nach vorgängiger Anmeldung absolvieren können. In den Workshops nehmen Jugendliche sowie auch JugendarbeiterInnen und Polizisten/Polizistinnen teil. Die Themenbereiche der Workshops erstrecken sich dabei von sportli­chen Aktivitäten über Musik, Handwerk und Styling bis hin zur Zubereitung kulinarischer Köstlichkei­ten. Dem OK ist es wichtig, eine gute Mischung an Workshops zu bieten, wie auch einen präventiven Anteil zu leisten. So werden etliche verschiedene sportliche Workshops angeboten, welche Spass an der Bewegung und dem Sport vermitteln sollen. Für die Leitung der Workshops werden externe Fachpersonen beigezogen. Es wird grundsätzlich ver­sucht, regionale Vereine oder ältere Jugendliche/junge Erwachsene der Region mit einzubeziehen. Vereine, um die Jugendlichen auf das Vereinsangebot der Region aufmerksam zu machen und ihnen einen möglichen Einstieg zu erleichtern.

 

Beweggründe, Ziele und angestrebte Wirkung:

In einem speziellen Setting, in dem die JugendarbeiterInnen und Polizisten/Polizistinnen mit den Jugendli­chen auf gleicher Augenhöhe stehen, sollen durch direkten Kontakt Interaktionen angeregt werden, welche den Abbau von Schwellenängsten begünstigen. Auf diese Weise können die Jugendli­chen in einen gleichberechtigten Diskurs mit den Beamten treten, diese von der menschlichen Seite her näher kennenlernen und „hinter die Uniform“ blicken. Das Conaction leistet zudem auf Seiten der Offe­nen Jugendarbeiten wichtige Beziehungsarbeit, da durch den Anlass auch Jugendliche erreicht wer­den, die sonst eher selten mit der Offenen Jugendarbeit zu tun haben und so auf das Angebot der Jugendarbeitsstellen aufmerksam gemacht werden können. Durch die regionale Ausbreitung und mit Hilfe von medialen Partnern wird das Interesse von Privatperso­nen, Politikern und Politikerinnen gegenüber der jungen Generation geweckt sowie die Arbeit der Jugendarbeit und der Jugendpolizei für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.